Kosten

Was kostet eine Senioren – WG?

Die Kosten für das Wohnen in einer Senioren – WG fallen höchst unterschiedlich aus, da sie stark von Miet- und Kaufpreisgefüge vor Ort abhängen. So setzen sich die Wohnkosten ausfolgenden Bestandteilen zusammen:

  1. (Anteilige) Kaltmiete für das Appartement, bei Kauf (Anteiliger) Kaufpreis
  2. Beteiligung an den Kosten für Gemeinschaftsräume gemäß Umlage auf alle Bewohner.
  3. (Anteilige) Nebenkosten für Gemeinschaftsräume (Strom, Wasser, Heizung TV oder Internet und Abfall.)
  4. Kosten für Hilfspersonal (Hausputz etc.)

Der Mietvertrag.
Der Betreuungsvertrag.
Der Verpflegungsvertrag.
Der Vertrag über die Leistungen der Präsenzkraft.

Der Vertrag mit dem Pflegedienst. (Ist nicht der Bestandteil der Senioren – WG).

 

Die Pflegekasse unterstütz „alternative“ Wohnprojekte wie Senioren – WG mit dem (je nach Pflegegrad variierenden) Pflegegeld sowie mit Pflegeschleistungen.

Hier muss man sich jedoch von Fall zu Fall individuell über die von der Pflegekasse übernommenen Pflegedinstleistungen informieren.

Kann sich die betroffene Person auf Grund einer zu kleinen Rente die Miete nicht leisten, hilft das Sozialamt.

Auch Wohngeld kann beantragt werden, Selbst mit geringen Zuschüssen ist das Wohnen in einer Senioren – WG oft günstiger als eine stationäre Pflege in einem Altersheim.

Kosten der Wohngemeinschaft: HAUS-Sonneck in Triberg / Nußbach

Pflegegrad 1 + 2

Miete420,-Euro
Nebenkosten120,-Euro
Haushaltskasse350,-Euro
Betreuungskosten600,-Euro
IV65,-Euro
Gesamt1555,-Euro
Minus WG-Zuschuss-214,-Euro
Eigenekosten1341,-Euro

Pflegegrad 3

Miete420,-Euro
Nebenkosten120,-Euro
Haushaltskasse350,-Euro
Betreuungskosten650,-Euro
IV130,-Euro
Gesamt1670,-Euro
Minus WG-Zuschuss-214,-Euro
Eigenekosten1456,-Euro

Wohngruppenzuschlag: „wer in einer Senioren – WG wohnt, erhält einen sogenannten Wohngruppenzuschlag in Höhe von monatlich 214,- Euro, sofern ein Pflegegrad festgestellt wurde. Das gilt auch für Pflegegrad 1, wenn ein Bewohner also kein Pflegegrad oder keine Pflegesachleistungen bezieht. Mithilfe des Zuschlags sollten die Bewohner zusätzliche Aufwendungen für eine Person finanzieren können, die organisatorische, verwaltende, hauswirtschaftliche oder betreuende Unterstützung leistet.

Allerdings ist dieser Wohngruppen Zuschlag an bestimmte Voraussetzungen geknüpft.

Bei getrennten Wohneinheiten liegt keine Wohngruppe im Sinne des Gesetzgebers vor und es besteht kein Anspruch auf einem Zuschlag.

           

Die Senioren – WG besteht mindestens aus 3 und höchstens 12 Personen.

Mindestens drei Personen sind Pflegebedürftig.

Eine Person kümmert sich dauerhaft um das Gemeinschaftsleben (für die Unkosten, die hierfür entstehen, ist die Wohngruppenzuschlag vorgesehen)

Es findet keine Versorgung statt, die der vollstationären Pflege entspricht.